Gremienstruktur
Die Schweizer Berufsbildung ist geprägt und lebt vom Grundsatz der Verbundpartnerschaft. Die Gremienstruktur der Berufsbildung erlaubt es, Fragen der Berufsbildung, die alle drei Verbundpartner – Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt – betreffen, effizient und transparent sowie unter breitem Einbezug aller Akteure zu bearbeiten.
Nationales Spitzentreffen der Berufsbildung
Am nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung treffen sich die Spitzen der Verbundpartner für Entscheide und Absprachen. Das nationale Spitzentreffen sorgt auf politischer Ebene für die verbundpartnerschaftliche Legitimation der strategischen Ausrichtung der Berufsbildung. Dafür legt es Vorgaben fest und setzt Schwerpunkte. Das Spitzentreffen findet in der Regel einmal pro Jahr statt.
Die Mitglieder der TBBK
Die Tripartite Berufsbildungskonferenz ist Bindeglied zwischen den verschiedenen Gremien auf operativer Ebene und dem nationalen Spitzentreffen auf der politischen Ebene. Sie steuert die Berufsbildung verbundpartnerschaftlich auf strategischer Ebene und entwickelt sie weiter. Sie trifft ihre Entscheidungen auch im Wissen um die Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Budgetvorbehalte der Verbundpartner. Die Tripartite Berufsbildungskonferenz bereitet das nationale Spitzentreffen vor und sorgt für die Umsetzung der am Spitzentreffen gefassten Beschlüsse. Sie berät Anliegen aus der operativen Ebene und setzt sich auf strategischer Ebene für Lösungen ein.
Dialogforen
Ziel der Dialogforen ist ein möglichst breiter Einbezug der verschiedenen Akteure. Die Dialogforen fördern den direkten Austausch der Akteure unter sich sowie mit den Mitgliedern der Tripartiten Berufsbildungskonferenz.
Expertengruppen
Aus dem Austausch in den Dialogforen oder durch die Vernetzung mit den Partnern können Fragestellungen resultieren. Um eine vertiefte Auseinandersetzung mit solchen Fragestellungen zu ermöglichen, kann die Tripartite Berufsbildungskonferenz Expertengruppen einberufen. Ziel ist, eine faktenbasierte Aussensicht zu gewinnen und Expertise in die Arbeiten und Projekte der Verbundpartner einfliessen zu lassen.
Projektgruppen
Die Tripartite Berufsbildungskonferenz kann Projekte zur Bearbeitung von Themen und Problemstellungen lancieren und entsprechend Projektgruppen einsetzen. Dazu zählt beispielsweise die Umsetzung der Initiative Berufsbildung 2030 und der damit verbundenen Projekte.